Eine gute Thaifrau (Teil I)

Ein Artikel von Werner Schwalm

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Wer hier bei THAIFRAU eine Frau aus Thailand fürs Leben sucht, der hält Ausschau nach einer Frau, die zu ihm passt und mit der er glücklich werden möchte. Doch was ist eine gute Thaifrau? Keine Frage, das ist ein schwieriges Thema, worauf genau soviel Antworten möglich sind, wie es Männer gibt, die ihr weibliches Gegenstück suchen. Was die thailändischen Frauen betrifft, so sind sie zwar nicht viel anders, als die anderen Frauen dieser Welt, doch es gibt einige Fakten, die diese Frauen von ihren westlichen Geschlechtsgenossinnen unterscheiden.

Deshalb und auch weil wir Männer im Laufe unseres Lebens immer wieder in unserem Kopf ein früher gefasstes Idealbild ändern, gibt es auch keine allgemeingültige Beschreibung, über welche Vorzüge eine Traumfrau aus Thailand verfügen sollte.

Da wir uns hier bei THAIFRAU befinden, wo man unter mehreren Hundert asiatischen Frauen wählen kann, mit welcher man Kontakt aufnehmen möchte, will ich mich hier aus dem eingangs genannten Grund mit möglichen Eigenschaften befassen, die weniger dem Äußeren Erscheinungsbild, als ihrem vom Elternhaus, der Schule und von ihrem bisherigen Leben geprägten Charakter widmen, also Gegebenheiten, über die eine heiratswillige Thaifrau wohl nicht viel in ihrer Anzeige preis gibt.

Grundsätzlich streben alle Frauen dieser Welt nach Geborgenheit und Sicherheit. Schon dieses Bestreben, ist im täglichen Zusammenleben mit den männlichen Vorstellungen nach einer Traumfrau schwer in Einklang zu bringen. Stammt eine Frau aus einem völlig anderen Kulturkreis, wie zum Beispiel aus Thailand, China oder von den Philippinen, kann dieser Traum sogar sehr schnell platzen.

Trotzdem gibt es viele multinationale Ehen mit einer Asiatin, die bereits über viele Jahre bestehen und in der beide Partner glücklich und zufrieden sind. Das ist möglich, wenn beide, der Mann und die Frau tolerant zueinander sind und entgegenkommende Korrekturen in ihrem Verhalten und Wünschen vornehmen können.

Sicher sind diese Allgemeinplätze bekannt und helfen demjenigen wohl kaum weiter, der hier bei THAIFRAU eine passende Thaifrau sucht. Deshalb möchte ich erst einmal meine Eindrücke schildern, wo und unter welchen Bedingungen die meisten bei THAIFRAU inserierenden Frauen aufgewachsen und von welchem Weltbild sie geprägt sind.

Die meisten Frauen, die hier inserieren, stammen aus dem Isaan, den nordöstlichen Provinzen Thailands und den im gleichen Maße von der Landwirtschaft geprägten Provinzen Nordthailands. Selbst viele Frauen, die ihren Wohnsitz jetzt in größeren Städten, wie zum Beispiel in Bangkok, haben, sind in diesen Gebieten aufgewachsen und mit den meist bodenständigen Menschen ihrer Familienverbände stark verwurzelt.

Nicht wenige von ihnen wurden von ihren, nicht mehr einer Tätigkeit nachgehen könnenden Großeltern oder anderen Familienangehörigen erzogen. Das bedeutet, sie wuchsen fern ihrer Eltern auf, weil diese zum Teil über hunderte km entfernt für den Lebensunterhalt arbeiten mussten.

Wie Großeltern ihre Enkelkinder aufziehen, kann sich jeder gut vorstellen. Sie werden gekleidet, verköstigt und versorgt, entbehren jedoch oft der mütterlichen Liebe, die für das Gedeihen einer jungen Seele doch so wichtig ist. Spuren dieser frühen Erziehung prägen selbstverständlich auch das spätere Leben dieser Kinder.

Was mir aufgefallen ist, das sind vor allen Dingen bei den jungen Frauen ein großes Verantwortungsgefühl im Familienkreis, Fleiß und Duldsamkeit, sowie ein verständnisvolles Verhalten bei auftretenden Problemen von denen die nächsten Angehörigen betroffen sind.

So gesehen mag das berühmte Lächeln der Thailänder, welches auch in problembelasteten Situationen zu beobachten ist, auf Kindheitserlebnisse zurückzuführen sein, bei denen ein freundliches Lächeln die einzige Möglichkeit war, Trost, Verständnis und Liebe zu signalisieren.

Konnten die Kleinkinder sich noch etwas entfalten und eine gewisse Individualität entwickeln, änderte sich das mit Beginn der Schulpflicht. Ab jetzt bestand das Leben der noch jungen Menschen aus Gehorsam gegenüber älteren Menschen und vor allen Dingen gegenüber den Lehrern, die einen von staatlicher Autorität geprägten Lehrplan durchzusetzen hatten, der nur sehr wenig Spielraum für die Entwicklung von Kreativität und persönlicher Entfaltung der jungen Menschen beinhaltete.

Deshalb haben vor allen Dingen thailändische Frauen, die zudem in der Hierarchie niedriger angesiedelt sind als Männer, es nicht gelernt Probleme zu lösen, die außerhalb ihres alltäglichen Pflichtenkreises auftreten. So besteht eine offensichtliche Unterwürfigkeit zu autoritären Familienmitgliedern und allen anderen Menschen, die bildungsmäßig, sozial und rangmäßig höher stehen, als sie.

Ein Westler meint deshalb, die thailändischen Frauen seien fleißig, anspruchslos, duldsam und deshalb leicht zu dirigieren. Das ist ein verhängnisvoller Irrtum, der schon manchem Westler sehr teuer geworden ist. thailändische Frauen sind zwar in der Regel fleißig, doch sind sie weder anspruchslos, noch duldsam.

Leider gehen sie auf Grund ihrer Erziehung drohenden Konflikten und Problemen erst einmal aus dem Weg. Sie lächeln stattdessen und schweigen, doch wenn das Fass überläuft, dann sprudelt es nur so aus ihnen heraus und mancher ausländische Ehemann lernt dann nicht nur seine Frau erstmals richtig kennen, sondern auch die facettenreiche Vielfalt thailändischer Logik.

Thailänder und besonders thailändische Frauen verhalten sich in unseren Augen oft wie Kinder. Bekommen sie nicht ihren Willen, sind sie leicht beleidigt und fühlen sich unverstanden. Sie schmollen, weinen, sind dickköpfig und unserer Logik nicht zugänglich. Da hilft nur eines, man muss sie wirklich wie ein Kind behandeln um sie so erklärend und liebevoll zu überzeugen.

Viele thailändische Frauen sind gläubig. Sie sind nicht nur im buddhistischen Glauben verwurzelt, darüber hinaus glauben gar nicht wenige von ihnen an Naturgeister, die aus der vorbuddhistischen Zeit stammen, aber auch verstorbene Menschen sein können. Diese Glauben mit westlicher Logik begegnen zu wollen, ist zwecklos. Am besten ist, man sieht kritiklos darüber hinweg.

Thailändische Frauen fühlen sich ihr Leben lang ihrer Familie verpflichtet. Das kann sehr teuer werden, denn innerhalb einer Familie gibt es kaum so etwas, wie Gütertrennung. Wer hat, der gibt und ein eingeheirateter Farang ist nach Ansicht der Thais immer reich. Wer das berücksichtigt, baut das Haus für seine Frau nicht auf dem geschenkten Grundstück seiner Schwiegereltern, sondern weit entfernt, beispielsweise am Meer oder in einer Stadt. Gründe gibt es genug, insbesondere die fehlende Infrastruktur, wie gute Schulen, westlicher Standard und Krankenversorgung. Wer glaubt auf dem Lande im Familienkreis unter den freundliche Einheimischen jetzt oder später als Rentner dauerhaft und glücklich leben zu können, der erlebt früher oder später ein weitaus größeres Fiasko, als das, was ihm seine Thaifrau bereitet, wenn er ihrem Wunsch mach einer Familienzugehörigkeit nicht nachkommt.

Um das Vorstehende zu modifizieren, diese Probleme treten überwiegend auf, wenn die Frau aus einem Dorf stammt. Leben ihre Eltern und Geschwister in einer etwas größeren Stadt, sind die vorgenannten Probleme nicht so gravierend.

Ob ein Land- oder Stadtkind, beinahe alle haben in Thailand eines gemeinsam, die wenigsten können sorgsam mit Geld umgehen. Geld hat in Thailand bei der mittellosen Bevölkerungsschicht einen weitaus höheren Stellenwert für fraglichen Luxus und Vergnügen ausgegeben zu werden, als das in europäischen Ländern der Fall ist. Die meisten Familien auf dem Land sind unter anderem auch deshalb mit mehr als dem gesamten Jahreseinkommen der Familie verschuldet. Das nicht nur bei Banken sondern auch bei privaten Geldverleihern, die horrende Zinssätze verlangen. Ein reicher Ausländer, der eine Tochter aus der Familie heiratet, ist dann die lang erhoffte Möglichkeit den Schulden zu entrinnen.

Glaubt jemand, dies alles würde ein Mädel in ihre Kontaktanzeige schreiben lassen?

Liebe Männer, trotzdem gibt es sie, die gute Thaifrau. Nur ist es die Frage, wo und wie man sie findet. Die Kontaktanzeige hier bei THAIFRAU ist keine schlechte Möglichkeit, denn weil die hier inserierenden Frauen sozusagen eine Bürgschaftsperson in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben müssen, um eine Anzeige schalten zu können, kann hier kaum eine Dame aus dem Milieu in den Pausen zwischen zwei Liebhabern mal eben eine Anzeige schalten, um weitere leichtgläubige Männer ausnehmen zu können.

Trotzdem kann es passieren, denn selbst das Team von THAIFRAU kann schwerlich prüfen, ob die liebe Tante in Österreich oder Cousine in Deutschland einem Mädel aus der Bar nicht den Weg zu leichtem Geld, sprich einem europäischen Mann, ebnen will.

Woran ein Mann eine solche Frau erkennen könnte, wenn er von Liebesblindheit nicht geschlagen ist, darüber wird nächstens im Teil II dieses Kapitels berichtet.